Dr. Martina Städtler-Schumann im Interview

Im B2B-Bereich werden immer häufiger Produkte zusammen mit Dienstleistungen verkauft, was zu völlig neuen Abrechnungsmodellen führt. Die Betrugsprävention gewinnt dank des wachsenden Onlinehandels stark an Bedeutung. Im Gespräch erläutert Dr. Martina Städtler-Schumann, Geschäftsführerin der Prof. Schumann GmbH, worauf sich Credit Manager in den kommen Jahren einstellen müssen.

Warum wird Betrugsprävention immer wichtiger? Wo sehen Sie die größten Risiken?

"Die Vermeidung von Betrugsfällen, Fraud prevention, ist schon immer ein wichtiger Teil des Credit Managements. Erhöhte Risiken entstehen insbesondere durch den Online-Handel und die Online-Kommunikation. Hier wird es immer um eine Kombination gehen: Das IT-System identifiziert Auffälligkeiten und ungewöhnliche Transaktionen. Aber auch der geschulte Mitarbeiter ist mit seiner Aufmerksamkeit gefragt. Daneben gibt es die rechtlichen Vorgaben zum Vermeiden von Geldwäsche und die Prüfungen von Terror- und Embargolisten.

Die größten Risiken sehe ich zukünftig allerdings in unseren wirtschaftlichen Herausforderungen. Bedingt sind diese durch den schnellen Technologiewechsel in Teilen der Automobilzulieferindustrie mit großen Anpassungsproblemen, zunehmenden Protektionismus und schließlich einem längeren Investitions- und Konsumstopp durch den Corona-Virus in der chinesischen Wirtschaft. Das wird insgesamt zu einem deutlichen Anstieg von Zahlungsschwierigkeiten führen."

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